Der Teilchenbeschleuniger LHC ist zwar derzeit wegen Kühlungsprobleme kaputt (für die Experimente werden weniger als -270 Grad Celsius benötigt, die der LHC nicht halten kann) und wird aller Voraussicht nach erst im Frühjahr des nächsten Jahres wieder in Betrieb genommen, dafür geht jetzt aber der Rechenverbund um die Daten des Experimentes auswerten zu können online. Da man beim LHC Experiment mit 12 – 14 Petabyte Daten pro Jahr (das sind zwischen 34 500 und 40 200 Gigabyte pro Tag) rechnet langen die normalen Rechenkapazitäten des CERN Rechenzentrums bei weitem nicht aus. Aus diesem Grund wurde ein GRID geschaffen, der nichts anderes zu tun hat wie die Daten des Experiments zu analysieren. An dem GRID beteiligen sich eine Vielzahl von Forschungseinrichtungen wie z.b. das Forschungszentrum Karlsruhe. Gleichzeitig wurde mit LHC@home ein Programm geschaffen bei dem auch privatleute dem CERN Rechenkapazität zur Verfügung stellen können. Dabei dürfe man bestimmen wann und in welchem Ausmaß man die eigene Rechenkapazität in den Grid einbringt.
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